SGK Basketball

Chronik

50er Jahre:

11.9.1957 Gründung der Abteilung als Sparte von THL auf Initiative von Walter Ochs und Klaus Föhner, wobei Walter Ochs anfänglich auch als Spartenleiter und Jugendtrainer tätig ist. Eine Damenmannschaft und eine Herrenmannschaft nehmen den Spielbetrieb auf, wobei die Damenmannschaft den Betrieb aufgrund von Spielermangel recht schnell wieder aufgibt und sich die Herren unter Trainer Karl Walter der zweituntersten Klasse (damals die Badische Basketball Oberliga) nähern.

60er Jahre:

Die Geflügelhalle am Stückerweg wird zur gefürchteten Bastion. Die Herrenmannschaft spielt zum Teil vor ausverkaufter Halle und schafft es bis zur Regionalliga (damals zweithöchste Spielklasse). Unvergessen die Duelle mit der KuSG Leimen und die Aufstiegspiele, die Damenmannschaft folgt in die Oberliga. Auf Antrag von Josef Potz werden die Basketballer zum 9.7.1964 eine eigenständige Abteilung. Die Jugendmannschaften von Gerhard Naumann, Seppl Potz, Rainer Graf und Karlheinz Hahn feiern überregionale Erfolge bis hin zur südwestdeutschen Meisterschaft. Sammy Jochem wird Juniorennationalspieler.

70er Jahre:

Immer größere Konkurrenz gibt Anlass zum Nachdenken und führt zu einer Spielgemeinschaft mit dem HTV – der BG Heidelberg. Dies führt besonders im Jugendbereich zu weiteren großen Erfolgen, die gemeinsame erste Herrenmannschaft schafft sogar für ein Jahr die Zugehörigkeit zur neugegründeten zweiten Bundesliga, muss sie aber ohne Erfolg wieder verlassen. Der Umzug in die Pestalozzi-Schule und später in die Hasenleiserhalle führen zu einer Entfremdung mit dem Stadtteil. Die Zuschauerresonanz lässt immer mehr nach, die finanzielle Belastung führt letztendlich zur Trennung. 1978 wird die Abteilung mit gerade einmal noch 48 Mitgliedern wieder selbstständig.

80er Jahre:

1981 Feierliche Verabschiedung der alterwürdigen Stückerweghalle und Wechsel in die Halle am Sportzentrum Süd. Anfänglich gelingt es mit Spielern von außerhalb die Regionalliga bei den Herren zu halten. Mangelnde Jugendarbeit und zu geringes Engagement lassen aber schon bald ein Ende der Herrlichkeit erkennen. Mit Coach Jürgen Weinelt kann man sich noch eine Weile in der Oberliga halten, als dann aber einige ältere Spieler aufhören fehlt der Nachwuchs und der Abstieg bis in die Bezirksliga folgt. Die Damen mit Werner Spengler am Steuer können sich nicht zwischen Oberliga und Landesliga entscheiden. Die Jugend besteht am Ende der 80er gerade mal noch aus zwei Mannschaften. 1982 wird die Rollstuhl Basketballmannschaft gegründet und der Freiplatz feierlich eröffnet.

90er Jahre:

Der Bau einer Halle in Kirchheim und der Zuzug vieler neuer junger Familien führen zu einer Wiederbelebung der Jugendarbeit, beginnend mit den allerkleinsten. Bald stellen sich auch erste Erfolge – sowohl qualitativ als auch quantitativ – ein: Bezirks- und Baden-Württembergische Titel bei der E-, D- und C-Jugend. 1994 mit Trainer Christoph Vigano ein dritter Platz bei der Deutschen C-Jugend Meisterschaft. Die Basis wird immer breiter, die Jugendlichen wachsen immer mehr in die Seniorenmannschaften hinein und übernehmen dort Verantwortung. Nachdem 1999 ein radikaler Schnitt vollzogen wird und die erste Herrenmannschaft fast komplett aus Jugendspielern besteht, gelingt der Aufstieg in die Oberliga.

2000er Jahre:

Die erste Herrenmannschaft schafft 2001 im zweiten Oberligajahr den Aufstieg in die Regionalliga, wobei acht Spieler aus der eigenen Jugend stammen. Die erste Damenmannschaft ist seit Jahren an der Oberligaspitze, verzichtet aber mehrfach auf den Aufstieg in die Regionalliga. Der Großteil der Mannschaft ist auch bei den Seniorinnen aktiv, wo innerhalb weniger Jahre als Spielgemeinschaft mit Linkenheim ein dritter Platz bei den Deutschen Meisterschaften und eine deutsche Vizemeisterschaft gefeiert werden kann. In der Jugend setzen sich sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen die Erfolge der letzten Jahre fort, es werden mehrer Bezirksmeisterschaften, Badische Meisterschaften und die Teilnahme der A-Jugend von Trainer Michael Haidle an den Süddeutschen Meisterschaften 2000 gefeiert.

2010er Jahre:

Die Damen- und Herrenmannschaften spielen in der Regionalliga. Es ergaben sich weitere Teams die bis heute am aktiven Spielbetrieb teilnehmen. Mit Einführung einer zweiten Regionalliga konnte sich die 1. Herrenmannschaft für die 1. Regionalliga Südwest qualifizieren, musste aber 2011 den Gang in die 2. Regionalliga antreten. Die Oberligaherren gewannen ihre Meisterschaft und Damen spielen konstant in der Regionalliga. Die Herren 3 steigen in die Kreisliga A auf. Über 20 Mannschaften nehmen am Spielbetrieb im Jugend- und Seniorenbereich teil. Mit einem Neuanfang im Herrenbereich gelingt 2012 der Pokalsieg und 2013 schaffen die Herren mit Trainer Michael Herb den Wiederaufstieg in die 1. Regionalliga Südwest. Es folgen erfolgreiche Jahre mit prägenden Spielern wie Oli Sommer und den Rittinger Brüdern. Bei den weiblichen Teams entsteht eine Kooperation mit der KuSG Leimen, die basket Ladies Kurpfalz. Die ersten Damen spielen weiter erfolgreich in der 1 Regionalliga.

2018 gab es in der 1.Herrenmannschaft einen große Umbruch. Michael Herb wechselte nach 7 erfolgreichen Jahren bei den Männern zu den Damen und trainierte die Regionalliga Mannschaft der Basket Ladies Kurpfalz.

Henrik Stein übernahm den Trainerposten der Herren 1. Einige altgediente Regionalliga Spieler entschieden sich ebenfalls dazu sportlich etwas kürzer zu treten und wechselten in die 2. Mannschaft. Aufgefüllt wurde das Team mit talentierten Eigengewächsen aus der eigenen Jugend. Schweren Herzens entschied man sich vor Saisonbeginn die Mannschaft aus der 2. Regionalliga zurückzuziehen um mit einem jungen Team in der Oberliga Baden einen Neuaufbau zu starten, mit dem Ziel in einigen jähren erneut in die Regionalliga aufzusteigen.

2020er Jahre:

Das neue Jahrzehnt startete mit einer beispiellosen Krise, der Corona Pandemie. Zuerst vier Monate kein Training, und dann nach einer kurzen Sommererholung sogar fast acht Monate ohne ein einziges Hallentraining oder Spiel. Alternativen wurden durch online Formate, wie das virtuelle Camp und Body Workout Angebote geschaffen, die bundesweit und sogar bis ins europäische Ausland Teilnehmende fanden. Nach 15 Jahren an der Abteilungsspitze trat mit Rolf Rittinger ein ehemaliger Trainer des Jahres nicht mehr zur Wahl an. Folglich erfolgte ein Generationenwechsel an der Abteilungsspitze zu Henrik Stein und Henrik Westerberg. Mit neuen Impulsen und viel Engagement führen sie den Verein in eine innovative, familiäre und erfolgreiche Zukunft. Mit dem SNP Dome kam eine vierte, hochmoderne Trainingshalle dazu.

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